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Materialien

Während das Hüftgelenk ein Kugelgelenk darstellt, bei der die gegeneinander gleitenden Flächen relativ groß sind, kommt es beim Kniegelenk durch den Roll- und Gleitmechanismus zu einer eher punktuellen Belastung zwischen den Gelenkflächen.

Damit sind die Anforderungen an das künstliche Gelenk beim Knie auch völlig anders als bei der Hüfte. So kommen hier sogenannte Hart-/Hart-Paarungen, bei denen sich also Metall gegen Metall oder Keramik gegen Keramik bewegt praktisch nicht zur Anwendung. Der Einsatz von Aluminiumoxid-Keramik hat sich - anders als bei der Hüfte - bisher ebenfalls nicht als Alternative bewiesen.

 Polyethylen ist damit heute als Gleitpartner zwischen Oberschenkel- und Unterschenkelkomponente das Material überhaupt.

Die Kniescheibenrückfläche wird häufig belassen und nur bei schweren Schädigungsgrad mit einem Knopf aus diesem Material ersetzt.

Die Metallkomponenten sind meist aus Kobalt-Chrom-Molybdän- oder Titan-Legierungen. Beides Materialien, die sich seit Jahrzehnten gut bewährt haben. Stahllegierungen finden wegen der hohen Beanspruchung im Kniegelenk keine Anwendung.

Aber gerade im Bereich der Materialien gibt es neue Entwicklungen und Verbesserungen. Speziell durch neue Materialien wie OXINIUM sollen die Knieprothesen länger halten. Auch für nickel- bzw. metallsensitive Patienten ist der Werkstoff OXINIUM die erste Wahl.



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