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Teilgelenkersatz (Deuce)

Ziel ist beim Kniegelenkersatz grundsätzlich, so viel Knochensubstanz wie möglich zu erhalten und nur die verschlissenen Teile des natürlichen Gelenks zu ersetzen. In den vergangenen Jahren wurden daher vermehrt so genannte "knochenerhaltenden" Implantate erforscht und entwickelt.

Das JOURNEY DEUCE Kniesystem ist ein bikompartimentelles System, das seit 2007 zur Verfügung steht.

Eine Untersuchung* hatte ergeben, dass bei einem großen Prozentsatz der operierten Patienten lediglich der Kniescheiben- und der innere Bereich des Kniegelenks (medialer Gelenkanteil) von Arthrose betroffen sind. Fehlstellungen wie O-Beine können zum Beispiel zu einem solchen einseitigen Gelenkverschleiß führen.

 Das JOURNEY DEUCE Kniesystem ist ein Kniegelenkersatz, der diesem Umstand konsequent Rechnung trägt. Es wurde von einem internationalen Team entwickelt.

Wie der Implantatname verrät, werden lediglich die beiden (deuce, engl. = zwei) erkrankten Bereiche - das Gleitlager der Kniescheibe und der innere Gelenkanteil am Oberschenkelknochen - ersetzt, während der äußere gesunde Anteil des Kniegelenkes in seiner natürlichen Form erhalten und die stabilisierenden Kreuzbänder intakt bleiben.
Gerade für jüngere und aktivere Patienten ist das neue Kniesystem dadurch eine viel versprechende Alternative: Die normale Beugefähigkeit und die natürlichen Bewegungsabläufe bleiben weitestgehend erhalten.

Nach Schätzungen könnten allein in Deutschland 15.000 Patienten pro Jahr mit dem JOURNEY DEUCE Kniesystem ihrer Gelenkerkrankung entsprechend versorgt und der Einsatz eines kompletten bikondylären Gelenkersatzes vermieden werden.


OP "durch das Schlüsselloch"

 Wenn das Krankheitsbild es zulässt, kann die Implantation des JOURNEY DEUCE Kniesystems "minimal invasiv" erfolgen. Bei dieser schonenden Operationstechnik geht es weniger um kleinere Hautschnitte. Vielmehr werden Muskeln, Bänder und Sehnen, die unter der Haut liegen, geschont. Die Operationsdauer ist dieselbe wie bei einem herkömmlichen Verfahren (ca. 1-2 Stunden). Die Vorteile sind in der Regel weniger Blutverlust während des Eingriffs, eine kürzere Rehabilitation und damit eine schnellere Rückkehr in den Alltag.







OXINIUM kombiniert die Vorteile von Metall und Keramik

 Die Qualität eines Implantats macht sich vor allem an seiner langen Haltbarkeit und Funktionsfähigkeit fest. Die Forschung arbeitet daher an der kontinuierlichen Verbesserung der Implantatmaterialien. Die hoch entwickelte Zirkonium-Niob-Legierung OXINIUM verbindet mit ihrer patentierten keramisierten Oberflächenveredelung die Vorteile der gängigen Werkstoffe Metall und Keramik. OXINIUM ist elastisch und bruchfest wie Metall. Gleichzeitig ist der Werkstoff wie Keramik höchst abriebresistent, besitzt sehr gute Gleiteigenschaften und ist darüber hinaus für Metallallergiker eine echte Materialalternative.
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*2006 AAOS Annual Meeting Poster #P181




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