Schmerzt die Kniescheibe? Erste Zeichen der Arthrose rechtzeitig behandeln.
Die isolierte Schmerzsymptomatik im Bereich der Kniescheibe tritt nicht nur bei älteren
Arthrose-Patienten auf. Oftmals sind auch jüngere, sportlich sehr aktive Menschen davon
betroffen, die gerade über ihre stark ausgeprägte Muskulatur und ihre sportliche
Aktivität den Anstoß zum Knorpelabbau gegeben haben. Der meist dumpf empfundene Schmerz im
Bereich hinter der Kniescheibe verstärkt sich bei Aktivitäten wie Knie beugen, Hocken oder Treppen steigen.
Eine häufige Ursache für die Schmerzen hinter der Kniescheibe sind die geschädigten,
durch Arthrose veränderten, Knorpelflächen des Kniescheiben-Gleitlagers und der Kniescheibe selbst.
Dieses Krankheitsbild kann anfänglich mit nicht-operativen oder auch operativen, Gelenk erhaltenden Methoden
therapiert werden.
Wenn aber die isolierte Knorpelveränderungen und Arthrose in diesem Bereich fortgeschritten ist, sollte man sich überlegen einen isolierten Gelenkersatz durchführen zu lassen, bevor die Arthrose sich auf das gesamte Kniegelenk ausweitet.
Bisher wurde im Falle einer Arthrose der Kniescheibe oder des Gleitlagers häufig das gesamte Kniegelenk ersetzt.
Mit einem neuen Implantat welches für die Behandlung dieser isolierten Arthrose der
Kniescheibe entwickelt wurde, kann diese Krankheit gezielt und wesentlich schonender
behandelt werden.
Patello-Femoraler Gelenkersatz
Hierbei wird nur ein kleiner Gelenkanteil des Kniegelenks ersetzt. Nur die Knorpelfläche der Kniescheibe (Patella) und der Gleitrinne am Oberschenkel (Femur) wird durch eine neue künstliche Oberfläche ersetzt. Daher der Name: Patello-Femoraler Gelenkersatz.
Die Gleitrinne am Oberschenkel wird mit einem anatomisch geformten
Metallimplantat ersetzt und die Rückfläche der Kniescheibe wird mit einem
Knopf aus Polyethylen Kunststoff abgedeckt.
Alle übrigen Knorpelflächen und Bandstrukturen bleiben erhalten.
Mit diesem Implantat kann also deutlich mehr vom gesunden Knochen erhalten werden. Die ursprüngliche Anatomiewird nachgebildet. Dies ermöglicht ein schmerzfreies Gleiten bei jeglichen Belastungen der Kniescheibe.
Der operative Eingriff kann meistens über kurze Hautschnitte (MIS Eingriff: minimal invasive operative Vorgehensweise) erfolgen, was dem Patienten viele Vorteile wie eine schnellere Wundheilung und einen kürzerer Krankenhausaufenthalt bietet.
Lesen Sie hier mehr über MIS
Um der Kniescheibe ein absolut reibungsarmes und schmerzfreies Gleiten in seinem Gleitlager zu gewährleisten, kommen heutzutage spezielle Materialien zum Einsatz. OXINIUM, ein neuer Implantatwerkstoff, besitzt einen nur halb so großen Reibungswiderstand im Vergleich zu üblich verwendeten Kobalt-Chrom Legierungen. Neben dem deutlich niedrigeren Abrieb, was die Haltbarkeit deutlich verlängert,unterstützt dies im täglichen Leben auch ein leichteres Beugen des Knies.
Lesen Sie hier mehr zu OXINIUM
Verwendung:
Patello-Femorales Gelenk:
Das Gleitlager der Kniescheibe