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FAQ - Knie allgemein

Es gibt sicher viele Fragen zum Thema Arthrose, die Sie beschäftigen.

Wie kann man Arthrose diagnostizieren (feststellen)?
    Wenn Sie Beschwerden haben wie

  • wiederkehrende Gelenkschmerzen
  • morgendlichen Anlaufschmerz und Steifigkeit nach Ruhephasen
  • Schwellungen des Gelenkes
  • starke Knirsch- und/oder Reibgeräusche im Gelenk


  • sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen, um eventuelle intensivere Untersuchungen einzuleiten. Mit einer einfachen Röntgenaufnahme Ihres Kniegelenkes kann Ihr Arzt die Arthrose oft schon diagnostizieren.
Was begünstigt die Arthroseerkrankung ?
  • Alter
  • Übergewicht
  • Fehlstellungen (X- oder O-Beine)
  • Rheuma
Wann ist eine Kniegelenksprothese erforderlich?

Prinzipiell versucht man den künstlichen Gelenkersatz erst dann durchzuführen, wenn der Patient nicht länger gewillt ist, die Schmerzen und die dadurch bedingten Einschränkungen zu akzeptieren. Somit ist dies in Absprache mit dem Arzt sehr individuell. Man muss dabei immer berücksichtigen, dass ein künstliches Gelenk eine gewisse Haltbarkeit (Standzeit) hat und es bei jungen Patienten dann auch noch zu einer Wechseloperation (Revision) kommen kann.


Was mache ich als Allergiker?

Da mit dem künstlichen Kniegelenk Fremdmaterialien in den Körper eingebracht wird, sollte man sich vorab als Allergiker informieren ob dies zu Sensibilisierungsstörungen führen kann. Im allgemeinen sind die gängigen Prothesematerialien sehr gewebe- und bioverträglich.
Da aber zunehmend Metallsensibilisierungen (meist gegenüber Nickel oder Chrom) in der Bevölkerung auftreten, ist es eventuell notwendig spezielle Allergiematerialien wie OXINIUM zu verwenden, um jegliche Abwehrreaktionen des Körpers zu vermeiden. OXINIUM


Welcher Prothesentyp ist der richtige für mich?

Je nach der Schädigung der betroffenen Kniegelenksbereiche, Patientenalter, Knochen- und Weichteilqualität, sportlicher Aktivität stehen verschiedene Prothesentypen und Verankerungsmethoden zur Verfügung. Man wird für Sie, den Gewebeschonendsten Prothesetyp wählen und somit versuchen, intaktes körpereigenes Gewebe zu erhalten.

Wie lange hält meine Knieprothese?

Diese Frage kann nicht mit Bestimmtheit beantwortet werden, da die Prothesenlebenszeit sehr individuell vom Patienten selber abhängt. In der Regel halten Knieprothesen 12-15 Jahre. Wichtige Faktoren für die Langlebigkeit sind die verwendeten Materialien der Implantate, die korrekte Implantatspositionierung während der Operation, die körperliche Aktivität und die Knochenqualität des Patienten.


Wann muß eine Knieprothese ausgewechselt werden?

Ein Grund für einen Prothesenwechsel ist eine Lockerung einer der Komponenten. Dadurch können Schmerzen und ein instabiles "wackeliges" Gefühl bei Belastungen entstehen. Verursacht werden solche Lockerungen durch zu große mechanische Beanspruchungen, Unfälle oder eine Infektion des Gewebes.

Da das Kniegelenk mechanisch stark belastet wird, kommt es hier auch verstärkt zu Verschleißerscheinungen und Materialabrieb der Kunststoffkomponenten. Sind diese abgerieben, müssen Sie gewechselt werden. Vorbeugend können spezielle abriebfeste Komponenten aus OXINIUM zur Reibungsminimierung eingesetzt werden.


Wie lange dauert die Operation?

Der Eingriff dauert in der Regel ca 1,5 - 2 Stunden.


Wie lange ist der Aufenthalt in der Klinik?

Der stationäre Aufenthalt in der Klinik beträgt ca. 1-2 Wochen - je nach Konstitution und Begleitumständen.






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