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Minimal invasive Operationen (MIS)

MIS (Minimal Invasive Surgery) kommt aus dem englischen Sprachgebrauch und bedeutet minimal invasive Chirurgie beziehungsweise minimal verletzende Chirurgie.
Der größte Vorteil minimal invasiver Verfahren liegt nicht nur im kürzeren Hautschnitt, der natürlich kosmetische Vorteile hat. Medizinisch besonders bedeutsam ist darüber hinaus die Schonung der Muskeln und Sehnen. Besonders für jüngere Patienten, die noch im Berufsleben stehen und sportlich aktiv sind, ist es von größter Bedeutung, wieder möglichst schnell in Ihren Alltag zurück zu gelangen.

Die Operation

Zu Beginn der Operation legt der Operateur das erkrankte, arthrotische Gelenk frei. Das heißt, er führt einen Hautschnitt über dem Gelenk durch und präpariert die Weichteile gerade so, dass er einen ausreichenden Zugang für die Platzierung des Implantates findet. Hierbei werden Muskeln und Sehnen weniger beeinträchtigt als bei herkömmlichen Operationsmethoden.
Das Ziel des Operateurs ist es, den Patienten während der Operation so schonend wie möglich zu behandeln und zusätzliche Verletzungen von Weichteilen zu minimieren.
Das Prinzip ist einleuchtend: Je weniger Gewebe anfangs beschädigt wird, desto weniger muss später verheilen.


Die Vorteile von minimal invasiven Verfahren sind vielfältig:



  • weniger Wundheilungsschmerz
  • geringerer Schmerzmittelkonsum
  • kürzerer Krankenhausaufenthalt
  • schnellere Erlangung der gewünschten Mobilität
  • kürzere Rehabilitationszeiten
  • kosmetisch besseres Ergebnis



Minimal invasive Operationstechniken

Minimal invasiver einseitiger Teil-Gelenkersatz

Für den einseitigen Teil-Gelenkersatz (unikondyläres Implantat) sind minimal invasive Operationstechniken am weitesten entwickelt und haben sich klinisch bewährt. Da nur ein kleiner Teil des Kniegelenkes mit einer künstlichen Oberfläche ersetzt wird, ist es nicht notwendig, das komplette Kniegelenk freizulegen. Zur schonenden Bearbeitung der Knochenoberfläche und der Weichteile werden spezielle, besonders kleine Instrumente verwendet.

Minimal invasiver kompletter Kniegelenkersatz

Seit einigen Jahren werden diese Techniken auch beim kompletten Oberflächenerstz des Knies eingesetzt. Smith & Nephew hat als erster Hersteller zusammen mit erfahrenen Operateuren eine erfolgreiche und vielversprechende MIS Technik entwickelt.
Wie bei den Standard-Techniken werden Implantate wie z.B. das GENESIS II oder PROFIX Kniesystem verwendet, welche sich seit Jahren als bewährte Knieendoprothesensysteme bewiesen haben. Beide anatomische Kniesysteme haben sehr gute Langzeitergebnisse und führen mit diesen MIS Techniken zu einer kürzeren Rehabilitaion, so dass eine rasche Wiedereingliederung in den beruflichen und privaten Alltag möglich ist.



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