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Kobalt-Chrom (CoCr)
Kobalt-Chrom-Molybdän-Legierungen in Verbindung mit Polyethylen stellen heute den so genannten "Golden Standard" bei der Materialwahl für Gleitkomponenten des künstlichen Kniegelenkersatzes dar.
Das Material ist sehr hart und trotzdem elastisch genug, um den biomechanischen Beanspruchungen Stand zu halten. Ein wesentlicher Vorteil ist auch die sehr glatte Oberfläche, welche sich Verschleiß reduzierend auf den Kunststoff, also das Polyethylen auswirkt.
Es gibt aber auch eine Einschränkung. Die Biokompatibilität - also die Körperverträglichkeit - ist eingeschränkt. So sollten CoCr-Implantate beispielsweise bei Nickel allergischen Patienten nicht eingesetzt werden.
Die "goldenen Knie" sollten hier Abhilfe schaffen. Doch diese Titan-Nitrit-beschichteten Implantate zeigen eine deutlich eingeschränkte Haltbarkeit.
Auch Versuche, Aluminium-Oxid Keramik wie bei der Hüfte einzusetzen, haben sich aufgrund der hohen Sprödigkeit des Materials nicht durchgesetzt. Die Bruchtendenz ist zu hoch.
Verwendung:

Oberschenkelkomponente eines künstlichen Kniegelenkes aus einer CoCr-Legierung.
Gedruckt am 20.11.2008 um 08:06 |
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