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Die Operation

Die Versorgung von Patienten mit Endoprothesen ist heute einer der häufigsten Eingriffe in der modernen Orthopädie. Allein in Deutschland werden jährlich über 90.000 Knieendoprothesen implantiert. Dies garantiert umfassende Erfahrung und bietet die Sicherheit, die mit einem Routineeingriff verbunden ist. Die Vorteile dieses Eingriffs überwiegen die seltenen, doch vorhandenen Risiken, wie Thrombosen, Infektionen, Blutungen oder Allergien, die mit jedem operativen Eingriff einhergehen können.

Nach Eröffnung der Haut- und Weichteile erfolgt die knochensparende Abtragung der zerstörten Gelenkflächen.Gleichzeitig werden die krankhaft veränderten Kapsel- und Bandstrukturen gewebeschonend bearbeitet. Zuletzt wird die individuelle größenangepaßte Hüftprothese fest (mit oder ohne Zement) im Knochen verankert.Zum Abschluss wird die eröffnete Wunde in Schichten vernäht. Zuvor werden Flüssigkeitsableitungen zur Entsorgung von sich ansammelnder Blut- und Gewebeflüssigkeit im Gelenk platziert.

Zur Thromboseprophylaxe wird abschließend ein Kompressionsverband angelegt.


Der Eingriff




Der eigentliche Eingriff dauert durchschnittlich 1,5 Stunden und wird je nach Absprache mit Ihrem Anästhesisten in Vollnarkose oder Regionalanästhesie durchgeführt. Bei der weniger belastenden Regionalanästhesie wird dem Patienten zusätzlich ein Beruhigungsmittel verabreicht und auf Wunsch Musik über einen Kopfhörer vorgespielt, so dass er völlig schmerzfrei, jedoch ansprechbar ist. Auf Wunsch können Sie auch während der Operation jederzeit in Schlaf versetzt werden.
Direkt nach dem Aufwachen wird sich das geschulte Pflegepersonal um Sie kümmern. Der Wundschmerz wird mit kombinierten schmerztherapeutischen Maßnahmen minimiert. Um die Gefahr von Blutergüssen zu reduzieren, werden Drainagen gelegt, so dass das Wundwasser abfließen kann.


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