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Diagnose einer Gonarthrose

Zur frühzeitigen Diagnose einer Gonarthrose stehen den Fachärzten verschiedene Untersuchungsmethoden zur Verfügung. Dabei wird Ihr Arzt das Gelenk zunächst untersuchen und Röntgenaufnahmen anfertigen lassen. Über die Darstellung des Gelenkspaltes lassen sich indirekt Rückschlüsse auf den Zustand des Gelenkknorpels schließen. In schwierig zu beurteilenden Fällen können auch kernspintomografische (MRT) Aufnahmen erforderlich werden.

Weitere Informationen liefert auch eine Kniespiegelung (Arthroskopie), bei der durch eine sehr kleine Öffnung des Knies (minimal invasiv) per Minikamera (Endoskop) ein Blick in das Knie geworfen wird.


Mögliche Ursachen einer Kniearthrose




  • Anlagebedingter, verfrühter Knorpelverschleiß
  • Fehlbelastungen (z. B. X- oder O-Beine)
  • Folgen von Verletzungen oder Sportschäden des Kniegelenkes
  • Zustand nach Stoffwechselerkrankungen (z. B. Gicht)



Die Arthrose des Knies: Gonarthrose

Die Arthrose entwickelt sich mit häufig unterschiedlicher Geschwindigkeit in mehreren Stadien. Zuerst beginnt der Knorpel aufzuweichen und rauhe Stellen zu bilden. Diese entwickeln sich zu Furchen und Rissen, Gewebematerial löst sich und verstärkt den "Schmirgeleffekt" im Gelenk. Im Endstadium bildet sich der Knorpel an den befallenen Stellen ganz zurück. Die Folge sind starke Schmerzen und Schwellungen des Gelenks.
Die Behandlungsmethoden sind vielfältig und beschränken sich nicht nur auf physiotherapeutische Maßnahmen, Gelenkschutz und Hilfsmittel sowie Injektionsbehandlungen (z. B. Hyaluronsäure). Bei Fortschreiten des Arthroseprozesses kommen endoskopische Verfahren mit dem Ziel des Knorpelerhaltes und der Regeneration zum Einsatz.Aber auch Korrekturen von Fehlstellungen (z. B. Umstellungsoperationen) können eine Methode der Wahl sein. Bei nicht mehr ausreichender Schmerzreduktion kommen heute verschiedene moderne Knieendoprothesen zum Einsatz.


Die Kniearthrose



Bei einer Kniearthrose sind die Knorpelschichten - je nach Schweregrad - mehr oder minder abgetragen. In schweren Fällen kann es zu einer vollständigen Auflösung kommen.


Gedruckt am 20.11.2008 um 08:51

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