Das gesunde Gelenk
 Erkrankungen
 Behandlung
 Konservativ/Operativ
 Standardimplantat
 Oberflächenersatz
 Zurück ins Leben
 Ihre Vorbereitung
 Operation
 Rehabilitation
 Materialien
 Kobalt-Chrom
 Titan
 Stahl
 OXINIUM
 Metall/Metall
 Polyethylen
 Innovationen
 Navigation
 MIS
 Häufige Fragen
 Hüfte allgemein
 Oberflächenersatz
 OXINIUM
 Arzt-/Kliniksuche
 Home



Keramik

 Aluminiumoxidkeramik zeichnet sich durch seine hervorragende Abriebfestigkeit aus, die deutlich über der von Cobalt-Chrom und Stahl liegt, was ebenfalls für Hüftgelenk-Köpfe eingesetzt wird. Dies ist besonders wichtig, weil Abrieb eine der biologischen Hauptursachen für Frühlockerungen von Hüftprothesen ist.

Der Werkstoff eignet sich damit unter diesem Aspekt besonders für den Einsatz als Gleitpartner. Hüftgelenksköpfe und Pfanneneinsätze aus Aluminiumoxid werden bei Hüftprothesen schon mehrere Jahrzehnte lang eingesetzt.

Wo liegen die besonderen Vorteile der Keramik: der hydrophile Charakter des Materials erhöht den Schmierungsgrad und verringert zusätzlich die Reibung. Ein weiterer Vorteil ist die überaus hohe Körperverträglichkeit, was vor dem Hintergrund von immer häufiger auftretenden Allergien von großem Vorteil ist. Es gibt bisher keine bekannten Allergien gegen Keramik.

Wo liegen die Nachteile: Ein grundsätzlicher Nachteil ist die hohe Sprödigkeit, was zu Hüftgelenkskopf- und seltener auch zu Pfanneneinsatz-Brüchen führen kann. Keramik braucht eine relativ hohe Wandstärke was die Implantate vergrößert und damit zu einem höheren Knochenverlust bei der Aufbereitung führen kann.

Als Gleitpartner für die Keramikköpfe eignen sich Pfanneneinsätze aus Polyethylene (PE) oder auch Pfanneneinsätze aus dem gleichen Werkstoff. Man spricht dann von einer Hart-Hart-Gleitpaarung bzw. Keramik-Keramik-Paarung. Der Vorteil gegenüber PE liegt ist ein noch deutlich niedrigerer Abrieb. Allerdings ist diese Werkstoffkombination deutlich empfindlicher bei Fehlbelastungen.



Diese Information drucken!


Powered by Smith & Nephew
Impressum & Copyright