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Oberflächenersatz
Das knochenerhaltende Implantat für das Hüftgelenk
Das Implantat
Die Entwicklungsgeschichte der BIRMINGHAM HIP (BHR) ist über 15 Jahre alt und weist inzwischen weltweit klinische 10-jahres Ergebnisse auf. Diese ergeben eine Re-Operationsrate von nur 2%. Dies ist deutlich weniger als bei jedem anderen Hüftimplantat.
Weltweit wurden bisher über 70.000 BIRMINGHAM HIP (BHR) Oberflächenersatzimplantate eingesetzt, mehr als alle anderen Oberflächenersatzimplantate zusammen
Die BIRMINGHAM HIP (BHR) ist auf Grund der hervorragenden klinischen Ergebnisse das einzige kommerzielle Oberflächenersatz Implantat, das in den USA eingesetzt werden darf.
Das Verfahren
Bei herkömmlichen Verfahren zur Operation einer Hüftarthrose wird der Oberschenkelhals durchtrennt, der Hüftkopf entfernt und durch ein Implantat ersetzt. Im Gegensatz hierzu wird beim BIRMINGHAM HIP (BHR) Oberflächenersatz der Kopf des Oberschenkelknochens nicht entfernt. Dieser wird nur so weit bearbeitet, dass er mit einer Kappe aus Metall (CoCr) versehen wird, ähnlich dem Überkronen eines Zahnes. Der Oberschenkelhals bleibt somit komplett erhalten.
Dieses Implantat und die knochensparende Vorgehensweise wird nach dem Tätigkeitsort ihres Entwicklers, Derek McMinn, auch BIRMINGHAM HIP (BHR) Oberflächenersatz genannt.
n-tv Reportage
Im Juli 2006 sendete der Nachrichtensender n-tv in der Reihe "Gesundheit Live" eine Reportage zum Thema "Der Oberflächenersatz am Hüftgelenk". Der Experte Prof. Dr. med. Michael Faensen vom Zentrum für Oberflächenersatz am Hüftgelenk in Berlin berichtet über die Möglichkeiten dieses Verfahrens.
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Die Vorteile:
- Durch den BIRMINGHAM HIP (BHR) Oberflächenersatz wird die natürliche Physiologie der Hüfte weitestgehend wieder hergestellt. So werden auch sportliche Aktivitäten wieder möglich.
- Der BIRMINGHAM HIP (BHR) Oberflächenersatz ermöglicht einen so natürlichen Bewegungsablauf, dass Patienten ihr Hüftimplantat zum Teil vergessen.
- Durch die knochensparende Technik am Hüftkopf, besteht im Falle eines Revisionseingriffes eine günstigere Ausgangssituation.
- Ein Auskugeln (Luxation) des künstlichen Gelenkes tritt im Vergleich zu konventionellen Implantaten erheblich seltener auf.
- Beim BIRMINGHAM HIP (BHR) Oberflächenersatz werden seit 35 Jahren erprobte und haltbare Materialien verwendet.
- Die Metall-Metall-Gleitpaarung weist eine ebenso lange Geschichte auf, wie das Material selbst.
- Nach einer 12-18 monatigen "Einlaufphase" ist der Abrieb des Implantates zehn mal geringer als bei einem Standardimplantat.
BIRMINGHAM HIP Oberflächenersatz
Für welchen Patienten eignet sich der Oberflächenersatz?
Die Implantation eines BIRMINGHAM HIP (BHR) Oberflächenersatzes ist in erster Linie für Menschen gedacht, die bereits in jungen Jahren (unter 60 Jahren) ein erkranktes Hüftgelenk haben, das mit einer Prothese versorgt werden muss und die körperlich noch sportlich aktiv sein wollen.
Für welchen Patienten eignet sich der Oberflächenersatz nicht oder nur bedingt?
Es gibt allerdings auch einige Gründe, die gegen die Verwendung eines BIRMINGHAM HIP (BHR) Oberflächenersatzes sprechen. Hier sind insbesondere die Osteoporose, starke Deformitäten des Oberschenkelhalses, Hüftkopfnekrosen, starke Defekte im Hüftpfannenbereich, eine bekannte Allergie gegen Nickel, Kobalt und/oder Chrom und eine Fehl- oder Mangelfunktion der Nieren zu nennen. Ferner müssen Frauen im gebärfähigen Alter über die Risiken bei einer Schwangerschaft aufgeklärt werden.
Besprechen Sie bitte mit Ihrem behandelnden Arzt die individuellen Gegebenheiten, um festzustellen, ob der BIRMINGHAM HIP (BHR) Oberflächenersatz bei Ihnen erfolgversprechend zum Einsatz kommen kann.
Die Operation
Aufgrund der Abnutzung an Ihrem Hüftgelenk ist bei Ihnen ein BIRMINGHAM HIP (BHR) Oberflächenersatz geplant. Hüftkopf und -hals werden dabei nicht abgetrennt. Es werden nur die erkrankten Knorpel- und Knochenanteile entfernt und durch die Metallkomponenten des Oberflächenersatzes ersetzt. Die Pfannenschale wird zementfrei im Beckenknochen verklemmt (Press-fit). Die Kopfkappe wird mit Knochenzement auf dem Stumpf des Oberschenkelhalses fixiert. Diese Anwendung gewährleistet die größte Sicherheit und Stabilität.
Bei der Operation werden die für die Gelenkfunktion wichtigen Strukturen bei Standardprothesen weitgehend geschont, so dass die Gehfähigkeit ein bis zwei Tage nach der Operation wieder erreicht wird.
Multimedia-Show

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Müssen Sie als Patient mit Risiken rechnen?

Jede Operation birgt Risiken. Dies trifft, wie für alle endoprothetischen Operationen, auch auf den BIRMINGHAM HIP (BHR) Oberflächenersatz zu.
Die Risiken können durch eine sorgfältige Auswahl der Indikation und des Implantates reduziert werden.
Sollte ein Oberflächenersatz für Sie die richtige Wahl sein, können Sie sich auf die BIRMINGHAM HIP (BHR) verlassen: es ist der weltweit am häufigsten eingesetzte Implantat für den Oberflächenersatz an der Hüfte.
Die bisherigen Studien von bis zu 8 Jahren zeigen sehr gute Ergebnisse. Es ist der Oberflächenersatz mit der mit großem Abstand längsten klinischen Erfahrung - es ist das Original.
Gedruckt am 20.11.2008 um 09:13 |
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