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Die Arthrose der Hüfte
Der belastungsbedingte Gelenkverschleiß, auch Coxarthrose genannt, ist in Deutschland die mit Abstand am häufigsten auftretende Form. Hauptgründe hierfür sind Fehlbelastung, Überbeanspruchung, Bewegungsmangel und nicht zuletzt auch Übergewicht. Weitere Ursachen sind Gelenkentzündungen durch Rheuma und Stoffwechselerkrankungen. In manchen Regionen sind auch angeborene Gelenkfehlstellungen wie beispielsweise die Hüftdysplasie gehäufte Ursache für den vorzeitigen Gelenkverschleiß. Folgen mechanischer Fehlbelastungen (zum Beispiel nach Verletzungen) stellen eine weitere Ursache dar. Durchblutungsstörungen des Hüftkopfes können zu einer Unterversorgung des Hüftgelenkes und zum Absterben des Hüftkopfes (sog. Hüftkopfnekrose) führen.
Kann dieser Prozess nicht durch konservative, nicht-operative Heilungsmethoden zum Stoppen gebracht werden, setzt sich der Knorpeluntergang fort. Zu Beginn spüren Patienten in der Regel nur dann Schmerzen, wenn die Hüfte besonderen Belastungen unterzogen wird, wie z. B. nach längerem Gehen. In anderen Fällen werden bestimmte Bewegungen wie z.B. das Anziehen von Socken schwieriger, da der Bewegungsumfang der erkrankten Hüfte eingeschränkt ist. Schreitet die Erkrankung weiter fort, treten Schmerzen bereits nach kurzen Zeiträumen oder sogar in Ruhe auf. Im Endstadium der Erkrankung leiden die Patienten häufig unter andauernden chronischen Schmerzen.
Obwohl Arthrose beide Geschlechter treffen kann, sind Frauen häufiger davon betroffen als Männer. Man vermutet als Grund dafür die hormonelle Umstellung der Wechseljahre.
Die Hüftarthrose
Bei einer Hüftarthrose sind die Knorpelschichten der Hüftpfanne und / oder des Oberschenkelkopfes mehr oder minder beschädigt. In schweren Fällen kann es zur vollständigen Auflösung der Knorpelschicht kommen.
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Gedruckt am 20.11.2008 um 08:39 |
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